Portraitaufnahmen - Teil 2
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Heute will ich auf die grundlegenden "technischen" Details eingehen - wie Kameraeinstellung, Licht, Perspektiven, "Posen" usw. 

 

Grundsätzlich wichtig ist: Wo positioniere ich mein Model? Das ist natürlich auf Feiern nicht planbar. Da muss es schnell gehen.

 

Wenn ihr es aber planen könnt, dann schaut euch vor dem Fotografieren in Ruhe um. 

Ist der Hintergrund hübsch und für das Foto geeignet?

Sind störende Elemente zu sehen - wie Autos, Mülleimer oder andere "Unschönheiten", die ihr nicht im Bild haben wollt?

 

Beim Portrait ist es gut die Person freizustellen. Das heisst, der Hintergrund ist unscharf. So rückt euer Model schön in den Fokus.

Dies gelingt mit einer weit geöffneten Blende - und indem ihr den Abstand zwischen Model und Hintergrund möglichst groß haltet. (Mehr zur Blende hier: Die Blende - Grundlagen)

 

 

 

 

 

 

Wichtig ist auch die Verschlusszeit.

Wollt ihr euer Model nicht zur Regungslosigkeit verdonnern, seid ihr mit einer Verschlusszeit von mindestens 1/125 auf der sicheren Seite. Außer ihr habt ein sehr reges, sich schneller bewegendes Model (beim tanzen, laufen oder ähnlichem). Da braucht ihr natürlich eine entsprechend kürzere Zeit. (Mehr über die Verschlusszeit findet ihr hier: Die Verschlusszeit - Teil 1)

 

 

 

 

 

 

Das Licht ....

So elementar wie es in der Fotografie ist, kann das beim Portrait natürlich nicht weniger wichtig sein! 

 

Grundsätzlich bekommt weiches Licht einem Portrait sehr gut. Also nicht in der prallen Sonne fotografieren und darauf achten, dass ihr keine harten Licht- und Schatten auf der Person habt.

Prima ist ein bewölkter Tag oder Aufnahmen im Schatten (hier besonders auf Lichtflecken achten - die sollten nicht auf das Gesicht fallen).

 

Besonders schön ist es, wenn Licht in die Augen fällt. Dieses Leuchten der Augen versprüht mehr Lebendigkeit.

 

Mehr zum Licht und Portraits gibt´s auch hier: Eine-Szenerie---unterschiedliche-Perspektiven--Teil-2/

 

Und hier:  Schnappschuss-oder-Fotografie/  Hier findet ihr auch viele weitere interessante Infos gerade auch für die Portraitofotgrafie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn wir ein Portrait betrachten, dann geht unser Blick automatisch zu den Augen. Darum solltet ihr darauf achten, dass der Schärfepunkt auch auf diesen liegt. (Außer natürlich ihr wollt bewusst den Blick des Betrachters auf ein anderes Detail richten.)

 

 

 

 

 

 

Nicht immer muss ein Mensch in die Kamera schauen und auch nicht zwingend lächeln. Gute Portraits fangen Stimmungen ein!

Schaut euer Model seitlich aus dem Bild, dann achtet darauf, dass ihr der Person in Blickrichtung auch genügend Raum gebt!

 

 

 

 

 

Ja - und dann gibt es Portrait-Aufnahmen, die leben von einer Bildaussage.

Diese kann bewusst kreiert werden - wie bei dieser Aufnahme ....

 

 

 

 

 

... oder auch spontan aus einer Situation heraus enstehen.

Gelingt mir Letzteres bin ich besonders glücklich. 

 

 

 

 

 

Und nun wünsche ich euch allen eine schöne Weihnachtszeit ... vielleicht könnt ihr ja das ein und andere Portrait bei der Gelegenheit ausprobieren?

 

 

 

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